Energetik für Tierbesitzer - Teil 1

"Man darf nicht das, was uns unwahrscheinlich und unnatürlich erscheint, mit dem verwechseln, was absolut unmöglich ist."

Johann Carl Friedrich Gauß


Als Leser meines Blogs bist du ein leidenschaftlicher Tierliebhaber, ich brauche dir also nicht zu erklären, dass man Tiere normalerweise nicht gegen den Haarstrich streicheln/bürsten sollte, da viele dies als unangenehm empfinden.


Aus energetischer Sicht betrachtet, kann es durchaus manchmal sinnvoll sein, gegen den Haarstrich zu fahren, denn der Energiefluss richtet sich zwar meist nach dem Haarstrich, aber nicht immer. Es gibt verschiedene Energieflussrichtungen und Sammel- bzw. Knotenpunkte.


Um die weiteren Schritte zu verstehen, musst du wissen, dass alles um uns und auch wir selbst, aus Energie und Information besteht. Es gibt gute Energien und schlechte Energien, positive und negative Informationen. Du kannst einem Tier (oder auch dir selbst) mit einer Streichung oder Berührung Energie geben, aber auch nehmen. Darum ist die Richtung der Streichung von Bedeutung. Grundsätzlich gilt folgendes: eine Streichung zur Körpermitte hin, gibt Energie. Eine Streichung von der Körpermitte weg, nimmt Energie. Daher solltest du beim Streicheln oder Bürsten nicht das ganze Tier von Kopf bis Bein abstreichen und dann am Bein unten enden. Ende immer mit einer Streichung zur Körpermitte hin, zum Beispiel den Rücken Richtung Leistengegend, vom Kopf bis zur Schulter streichen. Wir werden uns auch in den nächsten Artikeln weiterhin intensiv mit diesem Thema und den Verläufen der sogenannten Meridiane beschäftigen, dann wird dir das Ganze mit der Zeit immer klarer werden.


So, was bringt dir nun all das? Du kannst zum Beispiel in Stresssituationen deinem Tier zunächst den energetischen Stress (also die negative Energie) nehmen und ihm danach neue positive Energie geben. Alles hängt nur von deinem Fokus ab. Zum besseren Verständnis gebe ich dir ein Beispiel: Dein Pferd hat irgendetwas zwischen den Büschen entdeckt, wird nervös, scheut, fixiert die Büsche. Stelle dir nun vor wie du mit einer Streichbewegung den Energetischen Stress von ihm wegziehst, zum Beispiel von der Schulter abwärts. Du musst dazu natürlich nicht das ganze Bein hinabfahren, das wäre in einer Stresssituation auch nicht empfehlenswert. Stelle dir einfach vor wie du weiter hinabstreichst und den energetischen Müll zu Boden wirfst. Du kannst dir hierzu auch noch symbolisch die Hände kräftig ausschütteln. Dabei stellst du dir vor, wie der energetische Müll auf den Boden trifft und sich wieder zurück in frische positive Energie verwandelt. Schließlich wollen wir ja die Welt nicht mit energetischem Dreck zumüllen. Achte dabei auch unbedingt darauf, die negativen Energien nicht zu dir zu ziehen, arbeite immer von euch beiden weg. Und wirf dir den Müll auch nicht direkt vor die Füße. Wenn du auf Nummer sicher gehen möchtest, dann wasche dir hinterher die Hände mit Salzwasser.

Du musst dazu dein Tier auch nicht direkt berühren, vor allem nicht wenn du gegen den Haarstrich fahren müsstest und es dies nicht mag. Fahre einfach mit wenig Abstand zum Fell in der Luft. Du befindest dich hier in der Aura deines Tieres. Die Aura kannst du dir vorstellen wie ein Energiefeld, dass dein Tier (und auch dich) umgibt. Sozusagen der Diskretionsabstand, den man normalerweise auch gegenüber einer fremden Person einhält. Das hast du bestimmt auch schon mehrmals selbst gefühlt, wie unangenehm es sein kann, wenn sich dir eine fremde Person zu weit nähert, quasi in deine Aura eindringt.


So, nun hast du also deinem Pferd den energetischen Stress genommen, vielleicht reicht dies bereits, und es beginnt sich zu entspannen. Wenn nicht, kannst du ihm nun noch positive Energie geben, um ihm Mut zu schenken. Hierzu kannst du entweder eine Handbewegung hin zum Pferd vollführen, oder du berührst es einfach mit der flachen Hand an einer geeigneten Stelle und stellst dir vor, wie die Energie ins Pferd hineinfließt. Wichtig ist auch hier, dass du auf deinen Selbstschutz achtest und nicht deine eigene Energie abgibst. Hierzu stellst du dir vor, wie du die Energie aus der Umgebung entnimmst. Um dir die Vorstellung zu erleichtern kannst du zum Beispiel eine Hand symbolisch aufhalten, dies ist deine Empfängerhand, mit der anderen Hand berührst du das Pferd und gibst die Energie ab.

Das mag jetzt vielleicht alles erstmal noch etwas verwirrend und unglaublich wirken, aber im Laufe der nächsten Artikel, wirst du immer mehr verstehen. Ich wollte dich jetzt aber für den ersten Artikel zu dem Thema auch nicht ewig mit Theorie langweilen, sondern dir gleich mal ein Werkzeug zur Hand geben, mit dem du gleich mal üben und auch rasch Erfolge erkennen kannst.

Versuche es einfach einmal. Habe auch keine Angst davor, etwas falsch zu machen. Es zählt immer nur deine Absicht, was du genau machst, ist nebensächlich. Konzentriere dich und formuliere deine Absicht (zum Beispiel: „Ich nehme dir jetzt den Stress.“). Alles, was du zusätzlich an Handbewegungen machst, dient in Wahrheit nur dazu, dir die Vorstellung zu erleichtern. Anfangs benötigt das Ganz nämlich ein sehr hohes Maß an Konzentration. Mit der Zeit und viel Übung wird das immer leichter.

Mit diesem Artikel möchte ich dir einfach bewusst machen, dass mit jeder Berührung ein Energieaustausch stattfindet. Achte darauf und auf deinen Fokus und du wirst sehen, dass du dein Tier bald ganz anders berührst, denn du wirst lernen, dein Tier fühlend zu streicheln.


In den nächsten Artikeln werde ich dir dann noch genauer erklären, was es mit Aura und Schutzfeld auf sich hat und ich zeige dir die energetische Streichung: eine Methode, mit der du selbst rasch den Energiefluss deines Tieres wieder ins Gleichgewicht bringen und die du als Ritual jeden Tag anwenden kannst.


Ich freue mich auf deine Rückmeldung zu dem Thema, sollten noch Fragen offen sein, kontaktiere mich einfach, dann werde ich diese im nächsten Artikel beantworten.


Ich wünsche dir eine schöne erfolgreiche Woche und viel Spaß mit deinen Vierbeinern!

Bis nächste Woche!

Lena.

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